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Vom Baubeginn bis zur Einweihung

Anfang Mai 1953 dröhnte ein Bagger auf dem Grundstück an der Eduard-Ziegler-Straße: Arbeiter hatten eine Brücke über den Viehgassenbach geschlagen und das Ausschachten für das neue Schulgebäude in Dachau-Süd begann. Gebraucht wurde diese vierte Schule für Dachau dringend: Die Zahl der schulpflichtigen Kinder stieg wegen des starken Zuzugs ständig (1947 zählte Dachau 20 000 Einwohner, 1953 waren es schon 24 000), sodass in der Knabenschule an der Ludwig-Thoma-Straße und in den beiden Mädchenschulen (Klosterschule und Kirchenschule) der Platz zu knapp wurde.

buergermeister zaunerIm Februar 1953 hatte der Stadtrat deshalb den Bau der Schule beschlossen und sich für den Entwurf der Münchner Architektengemeinschaft Bierling und Schorr entschieden. Ende Juli konnte schon Richtfest gefeiert werden, und am 4.Dezember wurde der Neubau feierlich eingeweiht. Dass die neue Schule so schnell fertiggestellt wurde ist zu einem großen Teil dem damaligen Bürgermeister Zauner (auf dem Bild links bei der Eröffnungsfeier) zu verdanken: Immer wieder wird in der Schulchronik sein besonderer Einsatz hervorgehoben: Er habe das Projekt energisch vorangetrieben und zeitweise täglich auf der Baustelle nach dem Rechten gesehen.