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Historischer Schulalltag

Das neue Schulgebäude wurde von der Katholischen Mädchenschule Dachau-Süd und der Katholischen Knabenschule Dachau-Süd bezogen. Beide waren Volksschulen, in denen Schüler von der ersten bis zur 8. Klasse unterrichtet wurden. Die Schülerinnen der Mädchenschule erledigten den Umzug selbst und mussten ihn teilweise danach in einem Aufsatz schildern. Die Räume waren unter beide Schulen aufgeteilt, jede hatte eine eigene Leitung (Rektorin Prediger bzw. Rektor Liebl) und Lehrpersonal, und

 

sogar die Pausenzeiten waren versetzt!
Die moderne Ausstattung der Schule musste nun ihre Bewährungsprobe bestehen, die sie größtenteils auch bestand. Als Nachteil erwiesen sich allerdings in heißen Sommern die großen Fensterflächen.
In der Schulchronik wird berichtet: "Im Juli 1964 waren die Tage so heiß und schwül, dass fast täglich einzelne Klassen im Schwimmbad zu finden waren. Schließlich konnte den Schülerinnen der weite Weg in der Mittagshitze nicht mehr zugemutet werden und in den Schulräumen mit den hohen Südfenstern war an eine erfolgreiche Arbeit nicht mehr zu denken. Da blieben nur noch die 'Hitzeferien' als einzige Lösung." Später wurde dann in sämtliche Fenster Isolierglas eingesetzt.

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