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Schulveranstaltungen damals

Viele Veranstaltungen führten die Knabenschule und die Mädchenschule gemeinsam durch: So gehörte das Adventssingen von Anfang an zum festen Terminkalender der Schulen, genauso wie die Bundesjugendspiele, Kreissportfest, Kreisschwimmfeste, und Städtesportwettkämpfe. Während solche Veranstaltungen heute noch üblich sind, spiegeln andere die besonderen Verhältnisse der damaligen Zeit wider: Zum Beispiel 1954 die Weihnachtsaktion des Jugendrotkreuzes. Gesammelt wurde für Kriegsgefangene, die zwar formell schon entlassen waren, sich aber immer noch in den

 

sogenannten "Gewahrsländern" festgehalten wurden. Einer Schulklasse war diese Sammlung allerdings zu anonym, sie verschaffte sich die Adresse eines Gefangenen und schickte ihm ein Paket. Als der Mann im Herbst 1955 heimkehrte, besuchte er die Schulklasse, um sich zu bedanken und von seinen für die Schülerinnen sicher schwer nachvollziehbaren Erlebnissen zu erzählen. Alljährlich wurde der "Tag des Baumes" gefeiert. Anfangs wurde auf dem eigenen Schulhof ein Baum gepflanzt, später auch außerhalb, z.B. 1956 drei Bäume am Ende der Hermann-Stockmann-Straße oder 1959 eine Linde vor die neu erbaute Kirche Mariä Himmelfahrt.

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